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Guten Morgen, Guest Heute ist Freitag, der 27-November-2009, 11:20 1 User ist Online Aktuelle Themen des Tages |
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Sajathütte von Lawiene in die Tiefe gerissen!
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admin YaBB Administrator |
Die Meldung von der Zerstörung der Sajathütte macht wohl nicht nur das ganze Virgental tief betroffen, sondern reisst auch ein tiefes Loch in das Herz eines jeden Hüttenliebhabers und Bergfreundes, der diese Hütte kennt. Ich hoffe jedoch, daß dieses Loch nur von kurzem Bestand ist und die Sajathütte bald wieder den Venediger Höhenweg schmückt! Logged |
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kklement YaBB Junior Member ![]() |
Habe das von der Tiroler Tageszeitung (online) unter http://www.tirol.com/tt/Bezirke/Osttirol/article_122244.html gefunden: 2001-04-22 18:58 Lawine riss Sajathütte in die Tiefe Auf einem Moränenwall thronend, galt sie als ungefährdet. In der Nacht auf Samstag aber hat eine riesige Lawine die Sajathütte in Prägraten weggefegt. Von GOTTFRIED RAINER PRÄGRATEN. Am Samstag hat Friedl Kratzer (62) in Bichl bei Prägraten den Weg zur Talstation des Aufzugs zur Sajathütte mit dem Schneepflug geräumt. Als er nahe der Station Matratzen im Schnee liegen sah, traf es ihn wie ein Schlag. „Ich habe sofort gewusst, dass die Lawine die Hütte weggerissen hat.“ Lebenswerk zerstört Eine Befliegung mit dem Piloten Walter Strolz vom Innenministerium früher Angehöriger der Flugeinsatzstelle Nikolsdorf, derzeit mit Fallschirmspringern in Osttirol und dem Gendarmeriekommandanten von Matrei, Lois Riepler, brachte die Gewiss¦heit: Von der Sajathütte stehen nur mehr die Grundmauern. Dabei galt der Standort auf einem Moränenriegel, hinter dem zunächst ebenes Gelände liegt, als lawinensicher. „Nie hätte ich so etwas für möglich gehalten“, sagt Kratzer. Sein Lebenswerk ist zerstört. 1974 hatte er mit dem Bau der Hütte begonnen. Sein Bruder Florin half mit. Mühsam wurden die Lasten auf 2575 m hinaufgeschleppt. Die Hüttenversorgung bewerkstelligte Kratzer zunächst mit einem Spezialmoped auf dem von ihm gegrabenen Steig. Das originelle „Schloss in den Bergen“ mit dem offenen Kamin, den Nischen und der Wendeltreppe zog Scharen von Touristen an, zumal Kratzer einen Rundwanderweg schuf und im Sajatgebiet Klettersteige errichtete. Mehrmals wurde die Hütte ausgebaut, sie bot 50 bis 60 Touristen Schlafplätze. 1984 wurde eine Seilbahn aufgestellt, deren Bergstation 1990 eine Lawine weggerissen hat. Zu Jahresanfang hat Kratzer die Hütte seinem Sohn Stefan, 28, übergeben. In der Nacht auf Samstag ist eine nur 40 bis 50 m breite Lawine punktgenau auf die Hütte zugeschossen und hat sie in die Tiefe gerissen. Die Schneemassen sind vom Kranz der Dreitausender, die den Sajatkessel umstellen, abgebrochen. Die Anrisskante ist zwei Meter hoch. Es hat in den letzten Tagen immer wieder und ergiebig geschneit. Nicht versichert Auf den Sajatmähdern oberhalb von Katin (2200 m), über die sich der Hüttensteig in Serpentinen emporwindet, liegen die Trümmer des Schutzhauses und der Einrichtung verstreut. „Gegen Lawinen kann man sich nicht versichern“, gibt Kratzer Auskunft. Der Schaden liegt nach Angabe des Besitzers „zwischen zehn und zwanzig Millionen Schilling.“ Die Familie Kratzer hofft auf Mittel aus dem Katastrophenfonds. Nach dem ersten Schock wurde gestern schon über den Wiederaufbau gesprochen. grüsse karl Logged |
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teekoucha YaBB Junior Member ![]() |
Bilder hiezu unter http://www.almenrausch.at/sajat/sajathuette.html teekoucha Logged |
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gast YaBB Junior Member ![]() |
ps: Lawine schreibt man mit einem I
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last update ©Alois Steiner 9. Apr 2000